Willkommen in meiner Privatpraxis in Berlin - Wilmersdorf!
Manche Klient:Innen sind besorgt, dass sie durch eine Traumatherapie das bereits Erlebte noch einmal erleiden müssen und der Gefahr einer Retraumatisierung ausgesetzt sind. Diese Sorge ist berechtigt, wenn sich die Traumatherapie allein auf das Trauma fokussiert.
Meine Arbeitsweise wählt einen anderen Weg:
Sie ist traumasensibel und fördert Ihre innere und äußere Sicherheit im Hier und Jetzt. Ich unterstütze sie, wieder in Ihre eigene Kraft zu kommmen. Insbesondere Selbstmitgefühl und Selbstwahrnehmung anzustreben, helfen hierbei. In den Phasen der Traumatherapie vergrößert sich Ihr Handlungsspielraum. Unverständliches Verhalten wird verständlich, Ihre mentale Energie nimmt zu. Sie erfahren Selbstermächtigung, was als sehr bereichernd erlebt wird.
“Der Mensch wird am Du zum Ich. Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
Über mich
Ich bin Kirsten Wieland, Heilpraktikerin,
lebe und arbeite seit über 15 Jahren in Berlin. Durch die langjährige Arbeit mit körperorientierten Methoden, wie Osteopathie und Schmerztherapie, weiß ich, wie sehr Körper und Geist interagieren. Als begeisterte Lernende, besuche ich regelmäßig Fortbildungsprogramme im Bereich der Traumatherapie. Ich unterstütze Sie bei Schocktrauma, Entwicklungstrauma und komplexen Traumafolgen. Gemeinsam verlangsamen wir, sind achtsam und lernen, durch die Herausforderungen des Lebens zu navigieren. Ich bin ausgebildet in traumatherapeutischen Verfahren und EMDR, die wir als Struktur verwenden können, um Schritt für Schritt Ihren Weg nach Hause - nach innen zu finden.
Ich bin auf Traumafolgen spezialisiert (traumabedingte Dissoziation und dissoziative Störungen) . Möchten Sie eine Traumatherapie bei mir beginnen, dann kontaktieren Sie mich.
Arbeitsweise
Mein Behandlungsansatz integriert verschiedene Therapiemodelle und wird durch aktuelle Forschungen in der Psychotherapie geprägt. In den letzten Jahren habe ich ein besonderes Interesse an körperorientierten Methoden und enaktiven Therapieansätzen entwickelt, die insbesondere für das Erbe des Kindheitstraumas im Erwachsenenalter sensibel sind. Die Praxis zeigt, dass multimodale Vorgehensweisen vielversprechender sind, als monomethodische Ansätze. Sie können den individuellen Bedürfnissen der Klient:innen näher kommen.
- TIST Trauma-Informed Stabilization Treatment
- EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
- Imaginative Techniken
- Körperorientierte Methoden (Embodiment u.a.)
- Arbeit mit verletzten/verletzenden Selbstanteilen (unintegrierten Modi des Verlangens und Strebens/ Ego-States) und dissoziierten Anteilen
- Somatic Experiencing (SE)® i.A.
- Integrative Traumatherapie I.B.T.®
Trauma-Informed Stabilization Treatment auf Grundlage der neurowissenschaftlichen Traumaforschung verbindet TIST achtsamkeitsbasierte Interventionen mit denen der Ego-State Therapie und dem Internal Family System. Es ist ein vielversprechendes Modell bei Menschen die chronische Traumatisierung erlitten. TIST richtet die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt. Selbstanteile werden als Überlebensleistungen verstanden; der Zugang ist ressourcenorientiert und mitfühlend.
EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing/ CIPOS eine therapeutische Methode, die zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) und anderen psychischen Traumata eingesetzt wird.
Die Grundidee von EMDR ist, dass belastende oder traumatische Erlebnisse im Gedächtnis nicht angemessen verarbeitet werden und daher weiterhin belastende Symptome und Reaktionen auslösen können. EMDR zielt darauf ab, diese belastenden Erinnerungen zu verarbeiten, indem es bilaterale Stimulation durch Augenbewegungen, Töne oder Berührungen einsetzt, um die Verarbeitung dieser Erinnerungen zu unterstützen. Ich arbeite auch mit den EMDR Varianten: CIPOS (Constant Installation of Presentation and Safety) nach Jim Knipe und der Absorptionstechnik nach Bob Tinker. Diese Methoden wurden entwickelt, um EMDR auf der Ressourcenebene zu nutzen und bei starker Dissoziationsneigung, gegenwartsorientiert zu arbeiten.
Imaginative Techniken sind wichtige Bestandteile der Traumatherapie, um traumatische Erinnerungen zu verarbeiten und zu heilen. Diese Techniken nutzen die Kraft der Vorstellungskraft und Kreativität des Individuums, um den therapeutischen Prozess zu unterstützen. Einige gängige imaginative Techniken in der Traumatherapie sind u.a.: innere sichere Orte, Arbeit auf der inneren Bühne, Distanzierungstechniken, ideale Helferwesen.
Embodiment fokussiert auf die Integration von Körper und Geist. Es betont die Bedeutung, wie Körperempfindungen, Bewegung und körperliche Erfahrungen unsere Gedanken, Emotionen und die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen, beeinflussen. Embodiment schafft Bewusstsein für den Körper als tragendes Element in unserer Existenz und hilft, eine tiefere Verbindung zu unseren Emotionen und inneren Erfahrungen herzustellen.
Verletzte Selbstanteile sind ein zentraler Aspekt, die einige Therapiemodelle gemein haben (TIST Ansatz zur Stabilisierung bei komplexen Traumata, Ego State Therapie, Internal Family System, Theorie der strukturellen Dissoziation):
1. Der menschliche Geist kann unterschiedliche Gedanken, Gefühle, und Bedürfnisse gleichzeitig hegen.
2. Unsere verschiedenen Anteile können Spiegelungen unserer Ursprungsfamilie sein.
3. Alle unsere Anteile sind gleichermaßen wichtig. Letztlich hilft der gesamte Prozeß den Klient:innen, sich akzeptiert zu fühlen und Erlebnisse des Genährt-oder Geschütztwerdens, die sie früher in ihrem Leben gebraucht hätten, nachzuholen.
Somatic Experiencing (SE)® arbeitet insbesondere mit den körperlichen Reaktionen des traumatischen Ereignisses. Das autonome Nervensystem wird eingeladen das Trauma "neu zu verhandeln". Es hilft blockierte Überlebensenergie (Kampf, Flucht, Schockstarre) sanft zu entladen und die Regulationsfähigkeit (Kontraktion und Expansion) des Nervensystems wiederherzustellen und somit Traumata (Fixierung) aufzulösen. Wesentliche Elemente sind das titrierte Pendeln zwischen Traumaspuren im Körper und vorhandenen Ressourcen. SE ist eine sehr sensible Therapie, die dem traumatisierten Nervensystem hilft zu verarbeiten und zu integrieren.
„Der Schlüssel zur Traumabewältigung ist nicht, das Trauma wieder zu erleben, sondern neue Erfahrungen im Körper zu schaffen.“ Dr. Peter A. Levine
Ich biete auch integrative Traumatherapie (I.B.T.®) für Babys und ihre Bezugspersonen an. Belastungen die in der Schwangerschaft auftraten, während der Geburt, oder auch danach, können sensibel mit Eltern und Kind bearbeitet werden. Die bindungsorientierte Arbeit steht im Vordergrund, dann folgt die Traumaintegration. Die Methode vereint bindungsbasierte systemische Familientherapie, tiefenpsychologische Aspekte, ebenso wie die körperorientierte Therapie mit bifokaler Stimulation und der Beobachtung der Körperspannung (EMDR). Die Bindung zwischen Bezugspersonen und dem Kind kann als Resilienzfaktor und Ressource genutzt werden. Bitte beachten Sie: Ich bin KEINE Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. I.B.T. biete ich NUR für Babys und Kleinkinder und insbesondere für die Bezugspersonen an.
Osteopathie ist eine manuelle Medizin, in der Wissenschaft und subjektives Empfinden Hand in Hand gehen. Das Gesehen- und Gehaltenwerden in Verbundenheit, kann den individuellen traumatherapeutischen Prozess unterstützen. Mit Osteopathie kann die Spannungsregulation der Gewebe durch feine Wahrnehmung und Intervention der Hände gefördert werden. Vitalitätsverluste und Schmerzzustände sind oft Mobilitätseinschränkungen in den Geweben die sehr vielfältige Ursprünge haben. Der Körper ist stets bemüht Belastungen auszugleichen. Wenn diese körpereigene Kompensationsfähigkeit nicht (mehr) ausreicht, kann Osteopathie hilfreich sein. Ich arbeite parietal, visceral und cranio- sacral.
Honorar / Kosten:
Ein kurzes unverbindliches Telefonat/Online-meeting bis zu einer Länge von 15 Minuten, ist kostenfrei. Das Honorar gilt sowohl für Traumatherapie-Sitzungen als auch für Osteopathie.
Erstgespräch 60 Min 100 EUR (von der Mehrwertsteuer befreit)
Eine traumatherapeutische Sitzung kostet
pro 60 Min 130 EUR (von der Mehrwertsteuer befreit)
pro 90 Min 175 EUR (von der Mehrwertsteuer befreit)
Somatic Experiencing Einzelsitzung 60 Min 90 EUR (von der Mehrwertsteuer befreit)
Ich bitte um Verständnis, dass ich bei nicht rechtzeitiger Terminabsage bis 24 Std. vor dem vereinbarten Termin, eine Ausfallgebühr in Höhe des vollen Stundenhonorars berechne. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der persönlichen Terminplanung.
Ich rechne angelehnt an die GeBüH (Gebührenordnung für Heilpraktiker) ab, so dass die Rechnungen von einer Zusatzversicherung oder den Privatkassen teilweise übernommen werden können. Bitte informieren Sie sich über die Möglichkeit einer Kostenerstattung.
Sollten Sie aktuell finanziell eingeschränkt sein, sprechen Sie mich bitte an. Gemeinsam finden wir einen Zahlungsrahmen der auch für Sie stimmig ist.
Wartezeit/Urlaubszeit
Es gibt bei mir aktuell keine Wartezeit. (aktualisiert am 09.04.26)
Bitte beachten Sie: Die Praxis ist während der Ferienzeiten unregelmäßig geöffnet und bleibt in den Sommerferien größtenteils geschlossen, da meine Familie und ich Erholungsurlaube wahrnehmen. AKTUELL: Sommerurlaub geplant vom 20.Juli 2026 - 09. August 2026
Voraussetzungen
Jeder Mensch über 18 Jahren kann bei mir psychotherapeutische Begleitung in Anspruch nehmen. Ob eine Traumatherapie indiziert ist, finden wir gemeinsam im Erstgespräch heraus.
Eine Therapie kommt bei mir NICHT in Frage, ...
- bei schweren Essstörungen
- bei schweren Suchterkrankungen
- wenn Sie keine festen wöchentlichen Termine zwischen 10 und 18.00 Uhr ermöglichen können
Anfragen
Sie sind interessiert an einer Traumatherapie in Berlin, oder möchten Fragen dazu stellen?
Sie erreichen mich per Email info@praxiswieland.de oder unter meiner dienstlichen Handynummer: +49 175 8703 048
Mein Behandlungsspektrum umfasst
- Missbrauch, Vernachlässigung
- Kindheitstrauma
- Posttraumatische Belastung (PTBS)
- Komplexe Posttraumatische Belastung (kPTBS)
- Dissoziative Identität
- Nicht näher bezeichnete dissoziative Störung (NNBDS)
- Weitere dissoziative Störungen (dissoziative Amnesie, dissoziative Fugue, partielle dissoziative Identitätsstörung, Depersonalisations- oder Derealisationsstörung, dissoziative Störung mit neurologischen Symptomen: Bewegungsstörung)
Begleiterkrankungen / Beschwerden bei dissoziativen Störungen
- Angst, Panik
- Depressionen
- Ess- und Schlafschwierigkeiten
- Substanzmissbrauch
- Selbstverletzungen
- Suizidale Tendenzen
- Körperliche Probleme, Schmerzen
- Persönlichkeitsänderungen
- Beziehungsschwierigkeiten/ Einsamkeit
Adresse / Anfahrt:
Traumatherapie-Praxis (HeilprG)
Kirsten Wieland
Wilhelmsaue 10
10715 Berlin
Bitte beachten: Der Zugang ist nicht barrierefrei.
Klingelschild: "Praxis für Psychotherapie"
Falls Sie mit dem Auto kommen, sollten Sie ein paar Minuten für die Parkplatzsuche einkalkulieren, da das Angebot an öffentlichen Parkplätzen in der Wilhelmsaue begrenzt ist.
Soforthilfen
Für anonyme, unbürokratische Soforthilfe, Krisenintervention, Beratung und verschiedene andere Formen der Unterstützung (nach d. 14.Lj.) gibt es die Fachberatungsstelle LARA. Sie setzt sich gegen sexualisierte Gewalt an Frauen ein. Das Angebot richtet sich auch an trans*, inter* und nicht-binäre Personen.
Der Fonds TILDA arbeitet mit anderen Fachberatungsstellen deutschlandweit zusammen und unterstützt bei der Inanspruchnahme von Beratung und Therapie. Auch können Kosten therapeutischer Begleitung nach Bewilligung des individuellen Antrages übernommmen werden.
Die Online Beratungsstelle Wildwasser (siehe Wikipedia) ist eine Arbeitsgemeinschaft gegen sexuelle Gewalt an Mädchen (auch bei Mädchen unter 14 Jahren). Sie bietet Beratung für betroffene Mädchen und Frauen sexueller Gewalt, Mädchen und Frauen mit Essstörungen, für Eltern der Betroffenen, Pädagogen und auch Partner von Betroffenen.
Für Cis-männliche Interessenten bietet der Berliner Verein Tauwetter Unterstützung zur Selbsthilfe, Einzelberatung und Paarberatung. Der Verein ist eine Beratungsstelle für Männer, die in Kindheit oder Jugend sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren.
Literaturempfehlungen
Gern können Sie sich Literatur in meiner Praxis ausleihen.
Meine Literaturempfehlungen: Die u.g. Bücher richten sich inhaltlich an KlientInnen und Überlebende von traumatischen Ereignissen. Sie sind förderlich für Selbstverständnis, Selbstmitgefühl und Geduld mit sich selbst:
“Jenseits des Selbst” Matthieu Ricard & Wolf Singer ISBN-13: 978-3518468852
“Verkörperter Schrecken” Bessel van der Kolk ISBN-13: 978-3944476131
“Das verfolgte Selbst” van der Hart, Boon, Nijenhuis ISBN-13: 978-3873876712
“Die Polyvagaltheorie und die Suche nach Sicherheit” Stephen W. Porges ISBN-13: 978-3944476193
“Trotzdem Ja zum Leben sagen” Viktor Frankl ISBN-13: 978-3328102779
“Was ich vom Leben gelernt habe” Oprah Winfrey ISBN-13: 978-3596033348
“Trust me I'm the patient” Philip Harland ISBN-13: 978-0956160713
“Tagkind - Nachtkind” Das Trauma sexueller Gewalt: Überlebenswege, Heilungsgeschichte, Hilfen zur Prävention, Marilyn Van Derbur ISBN-13: 978-3893345434
“Traumabedingte Dissoziation bewältigen” - ein Skills-Training für Klienten und ihre Therapeuten. Boon, Steele, van der Hart ISBN-13: 978-3873878310
"Die Trauma-Trinität: Ignoranz - Fragilität - Kontrolle Entwicklung des Traumabegriffs/Traumabedingte Dissoziation: Konzepte und Fakten" Ellert Nijenhuis ISBN-13: 978-3525402610
"Vom Mythos des Normalen" (Originaltitel: The Myth of Normal. Trauma, Illness & Healing in a Toxic Culture) Dr. Gabor Mate´ ISBN-13: 978-3466347988



